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Ziel des Projekts: Arbeitsplätze in der Region sichern und faire Wettbewerbsbedingungen schaffen

 

Mit dem Projekt setzt sich die Gewerkschaft Bau-Holz konsequent für faire Arbeitsbedingungen und einen gerechten Wettbewerb in der Steiermark ein. Ziel ist es, Ängste vor einem Verdrängungswettbewerb durch Lohndumping abzubauen und sicherzustellen, dass Unternehmen, die sich an die gesetzlichen und kollektivvertraglichen Bestimmungen halten, gleiche Chancen bei der Vergabe von Aufträgen erhalten.

Faire Wettbewerbsbedingungen stärken die heimischen Betriebe, sichern bestehende Arbeitsplätze und schaffen neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region.

 

Hauptaktivitäten

 

Kernstück des Projekts ist die dreisprachige Service-, Beratungs- und Anlaufstelle der Gewerkschaft Bau-Holz in Spielfeld, direkt an der österreichisch-slowenischen Grenze.

Dort werden slowenische und kroatische,bosnische sowie serbische  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Österreich beschäftigt sind, kostenlos in ihrer Muttersprache über ihre Rechte informiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der korrekten Entlohnung nach den österreichischen Kollektivverträgen im Baugewerbe, in der Bauindustrie sowie im Bauhilfs- und Baunebengewerbe.

 

Werden Verstöße gegen arbeits- oder kollektivvertragliche Bestimmungen festgestellt, erhalten die Betroffenen umfassende Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. Dadurch werden soziale Benachteiligungen verhindert und sichergestellt, dass alle Beschäftigten – unabhängig von ihrer Herkunft – für die gleiche Arbeit am gleichen Ort den gleichen Lohn erhalten.

Das Projekt trägt gleichzeitig dazu bei, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Slowenien weiter zu stärken und faire Wettbewerbsbedingungen für Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Unternehmen zu fördern.

 

Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit

 

Die Gewerkschaft Bau-Holz informiert die Öffentlichkeit laufend über die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Service- und Beratungsstelle. Dadurch werden Missstände sichtbar gemacht, das Bewusstsein für faire Arbeitsbedingungen gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping geleistet.

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